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Fachkräfteaktion des Ministerpräsidenten

Ministerpräsident Milbradt besuchte heimgekehrte Fachkräfte, Auszubildende und Unternehmer in der Oberlausitz
»Ich finde es klasse, dass Sie die Zeichen der Zeit erkannt haben und sich auf den Weg in Ihre sächsische Heimat gemacht haben.«, so freute sich Ministerpräsident Milbradt am 2.11.2007 als er heimgekehrte Fachkräfte an ihren Arbeitsplätzen besuchte.

Ministerpräsident Milbradt im Gespräch mit Manfred Hänsel, einem heimgekehrten Facharbeiter

Ministerpräsident Milbradt im Gespräch mit Manfred Hänsel, einem heimgekehrten Facharbeiter
(© SK 35)

Der Ministerpräsident konnte sich bei seinen Besuch der Zittauer Firma Havlat, im Bildungszentrum Oberland und bei der Grundsteinlegung für den Neubau der Firma ATN GmbH in Oppach ein Bild davon machen, dass die Wirtschaft in der nur vermeintlich strukturschwachen Oberlausitz brummt. Die daraus erwachsenen neuen Berufschancen sind Anlass für viele »ausgewanderte« Fachkräfte, sich nach Arbeit in ihrer alten Heimat umzuschauen. Schnell fündig werden Interessenten in der Internetbörse www.sachsekommzurueck.de, in der seit ihrer Gründung 2003 bereits 125 Firmen ihre Jobangebote eingestellt haben. »Wir verzeichnen monatlich 3.500 Zugriffe auf die Internetseite«, sagt Dr. Werner Mankel, zuständig für den Bildungsbereich bei der IHK Dresden im Gespräch des Ministerpräsidenten mit Unternehmern und Fachkräften in Neugersdorf.

Geschäftsführer Torsten Hölzel (2.v.l.) kehrte mit Familie in die Lausitz zurück und errichtet in Oppach den neuen Firmensitz seiner ATN GmbH

Geschäftsführer Torsten Hölzel (2.v.l.) kehrte mit Familie in die Lausitz zurück und errichtet in Oppach den neuen Firmensitz seiner ATN GmbH
(© SK 35)

»Wir möchten jungen Menschen in der Region eine berufliche Zukunft geben«, so Ernst Lieb, Inhaber der Firma MBN GmbH in Neugersdorf und gleichzeitig Vorsitzender des beispielhaften Firmenverbundes Oberland e.V., dessen mehr als 130 Mitgliedsfirmen in den vergangenen acht Jahren 1.650 betriebliche Ausbildungsplätze angeboten haben. »75 Prozent der Auszubildenden werden nach ihrem Abschluss übernommen, im Verarbeitenden Gewerbe sogar noch weit mehr«, so Lieb weiter.

Für Ministerpräsident Milbradt ist klar: »Sachsen befindet sich an einem Wendepunkt auf dem Arbeitsmarkt. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften nimmt dank der wirtschaftlichen Dynamik zu. Die demografische Entwicklung beschleunigt den Bedarf insbesondere im mittleren und oberen Management als auch bei Facharbeitern. Ausbildung, Qualifizierung und Zuwanderung – gerade auch durch Heimkehr – sind die Potentiale, die für das zukünftige Fachkräfteangebot in Sachsen genutzt werden müssen.«

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