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3. Regionales Dialogforum in Bad Düben

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Im Podium Steffen Menzel, Friedemann Schmidt, Staatsministerin Christine Clauß, Moderator André Hardt, Landrat Michael Czupalla, Bürgermeisterin Heike Schmidt (v. l. n. r.)
(© Dr. Uwe Winkler)
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Landrat Czupalla bei seinem Vortrag
(© Dr. Uwe Winkler)
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Bürgermeisterin Schmidt
(© Dr. Uwe Winkler)
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Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des NHC Delitzsch, Steffen Menzel
(© Dr. Uwe Winkler)
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Staatsministerin Clauß bei ihrer Rede
(© Dr. Uwe Winkler)
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Steffen Menzel, Friedemann Schmidt, Staatsministerin Christine Clauß
(© Dr. Uwe Winkler)
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Im Podium
(© Dr. Uwe Winkler)
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Anregende Diskussionen
(© Dr. Uwe Winkler)
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Infostand zum Projekt »Deine Entwicklung mit Uns (DemU)«
(© Dr. Uwe Winkler)
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Zuhörer
(© Dr. Uwe Winkler)

Rund 140 Personen besuchten das Dialogforum Demografie am 26. Februar 2013 im Heide Spa in Bad Düben. Das regionale Forum setzte die Veranstaltungsreihe »Demografischer Wandel in Sachsen. Chancen gestalten!« der Sächsischen Staatskanzlei mit Staatsminister Dr. Beermann in den Landkreisen fort. Christine Clauß, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, kam in Vertretung für Staatsminister Dr. Beermann, der zum Termin kurzfristig verhindert war.
Neben ihr standen im Podium der Landrat des Landkreises Nordsachsen, Michael Czupalla, die Bürgermeisterin der Gemeinde Beilrode, Heike Schmidt, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Nordsächsischen Handballvereins Concordia Delitzsch, Steffen Menzel, sowie Friedemann Schmidt, Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer und der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, zur Verfügung.

In seinem Redebeitrag hob Landrat Czupalla hervor, dass die Chancen des demografischen Wandels bei der Gestaltung der Veränderungen liegen. Mögliche Ansätze sieht er u. a. in einer stärkeren interkommunalen Zusammenarbeit für die Verwaltung, dem Überdenken von Strukturen, in gegenseitiger Hilfe und im Ehrenamt.

Bürgermeisterin Heike Schmidt schilderte in ihrem Vortrag anschaulich, welche Veränderungen sich für ihre Gemeinde mit elf Ortsteilen zwischen rd. 20 und 2000 Einwohnern durch eine alternde und zahlenmäßig abnehmende Einwohnerschaft ergeben.

Informationsstand zum Projekt »Deine Entwicklung mit Uns (DemU)« © Dr. Uwe Winkler

Welche gute Ideen in der Region Nordsachsen bereits umgesetzt werden, konnten die Gäste beim Redebeitrag von Herrn Menzel, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes beim Nordsächsischen Handballverein Concordia Delitzsch erfahren. Er stellte das Projekt »Deine Entwicklung mit Uns (DemU)« vor, welches aus dem Landesprogramm Demografie der Sächsischen Staatskanzlei unterstützt wurde. Von dem hohen Engagement, mit dem sich die Akteure bei diesem Projekt einbringen, konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch an einem interessant gestalteten Informationsstand überzeugen. Das Projekt stellt eine Verbindung zwischen dem Verein, seinen Mitgliedern und Kooperationspartnern aus der regionalen Wirtschaft her, um den Jugendlichen und ihren Eltern sehr früh und mit Beständigkeit zu vermitteln, welche Perspektiven es in Delitzsch und Umgebung für sie gibt. Ziel ist, Brücken zu schlagen in einer vorberuflichen Orientierungsphase.

Der Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer, Friedemann Schmidt, beschrieb die Arzneimittelversorgung in Sachsen, die Situation der sächsischen Apotheken sowie deren zunehmenden Fachkräftebedarf.

Staatsministerin Clauß ging insbesondere auf die vielfältigen sozialen Herausforderungen ein, die der demografische Wandel mit sich bringt. »Viele Herausforderungen des demografischen Wandels sind soziale Herausforderungen. Wir arbeiten in Projekten daran, dass unsere Hochbetagten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben können. Wir arbeiten daran, soziale Netze vor allem im ländlichen Raum zu fördern. Und wir arbeiten daran, die medizinische Versorgung mit regionalen Versorgungsnetzen ortsunabhängig zu sichern. Denn es soll keine Rolle spielen, ob ein Patient in Dresden oder Torgau wohnt.«

Nach den Redebeiträgen hatte das Publikum mit allen Podiumsteilnehmern Gelegenheit zur Diskussion, moderiert von André Hardt. Auch nach der offiziellen Veranstaltung gab es die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen.

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