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Betriebliches Gesundheitsmanagement für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst

Steckbrief

Projektlaufzeit

Juli 2012 bis Dezember 2013

Projektziel

  • Soziales Miteinander vertiefen

Projektart

  • Strategien, Szenarien, Konzepte
  • Pilotprojekt

Gebietsbezug

  • lokal

Projektbeschreibung

Die Änderungen zum Tarifvertrag für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst des öffentlichen Dienstes (TVöD) im Juli 2009 sahen Neuregelungen im betrieblichen Gesundheitsschutz/ der betrieblichen Gesundheitsförderung vor. Die Landkreisbehörde nahm im Zuge der Umsetzung des Gesundheitstarifvertrags seine tätigen Erzieherinnen/ Erzieher und Sozialpädagoginnen/ Sozialpadagogen in der kommunalen Betreuung, v.a. im Bereich der erzieherischen Hilfen, seit Sommer 2011 in den Blick. Mit Hilfe einer Mitarbeiterbefragung wurde die berufliche und gesundheitliche Situation der Beschäftigten erfasst und ausgewertet. 2012/ Anfang 2013 fanden individuums- (Veranstaltung „Stressberg") und teambezogene Maßnahmen (Gesundheitszirkel/ Supervision) statt. Auf struktureller Ebene wurden subjektive Belastungsangaben (Mitarbeiterbefragung, Gesundheitszirkel) sowie Gefährdungsbeurteilungen ausgewertet. Auf dieser Basis konnten Ursachen für arbeitsbedingte Beschwerden identifiziert und Vorschläge zu deren Veränderung bzw. Optimierung zu Erhalt und Förderung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit abgeleitet werden. Folgende Maßnahmen sollen bis Ende 2013 umgesetzt werden:

  • Auswertungen der Gesundheitszirkel mit den Führungskräften,
  • Supervisionen/ Fallbesprechungen,
  • Fachliche Weiterbildungen als Hausseminare, zum Beispiel zum Umgang mit schwierigem Klientel,
  • 2 Stressmanagementkurse an den 2 Standorten der Landkreisbehörde.

Einzelne arbeitsplatzbezogene Veränderungen, z.B. zur Verbesserung der Arbeitsplatzsicherheit, wurden bereits umgesetzt.

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Kontakt

Projektträger

Landratsamt Nordsachsen, Frau Walther - Amtsleiterin Haupt- und Personalamt

Projektpartner

TU Dresden, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin

© Sächsische Staatskanzlei