1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Stärkung der Resilienz in Mittelstädten – Informationsaustausch regionaler Akteure

Steckbrief

Projektlaufzeit

August 2014 bis Dezember 2014

Projektziel

  • Bildung stärken
  • Wirtschaft stärken
  • Strukturen umbauen
  • Solide Finanzen sichern
  • Daseinsvorsorge sichern
  • Soziales Miteinander vertiefen

Projektart

  • Strategien, Szenarien, Konzepte
  • Netzwerkarbeit

Gebietsbezug

  • regional

Projektbeschreibung

Im Rahmen der Modellregion Oberlausitz-Niederschlesien zum demographischen Wandel wurden Fragen der Demographie auf eine neuartige Untersuchung zur Regionalentwicklung gelenkt, indem sie aus der Perspektive von Vorstellungswelten thematisiert wurden. Damit wurde eine neue Dimension in die sächsische und deutsche Beschäftigung mit dem demographischen Wandel hineingetragen und gleichzeitig innovative Ansätze und Ideen in der Region weiterentwickelt.

Ein anschauliches Bild der Fähigkeit, Krisen abzufedern, bietet die Wirtschaftsentwicklung der Bundesrepublik Deutschland nach der Lehmann-Krise 2009 ff. Diese Fähigkeit ist mit einem Terminus aus der Werkstofftechnik Resilienz belegt.

Die Stabilität vor allem kleinerer und mittelgroßer Städte ist durch eine zu wenig untersuchte Seitenlinie des demographischen Wandels bedroht: die Abwanderung gut ausgebildeter junger Mitbürger, insbesondere von Frauen, in die Ballungsräume. Dies führt in den anderen Landesteilen zu einem empfindlichen Verlust von Funktionseliten (den driving actors). Dieser Verlust hat gravierende Auswirkungen auf unternehmerische Kompetenz und soziale Kohäsion und damit wiederum auf die Fähigkeit von Städten und Regionen, erstens selbsttragende soziale und wirtschaftliche Strukturen zu entwickeln und zweitens demokratiefähig zu bleiben. Durch den Jugend- und Akademikerüberschuss der Metropolen gerät die sogenannte Provinz ins Hintertreffen. Ein Land kann sich jedoch nur dann sozial, wirtschaftlich und politisch stabil entwickeln, wenn auch von der Fläche Innovationsimpulse ausgehen.

Weitere Ausführungen zu diesem Thema können Sie dem Abschlussbericht entnehmen.

Marginalspalte

Kontakt

Projektträger

Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen, Geschäftsf. Direktor: Prof. Dr. Matthias Theodor Vogt

© Sächsische Staatskanzlei